Alb in Flammen

Ungefähr 20 Mitglieder standen am verabredeten Platz, bestaunten die phantasievoll gestylten Stelzenfiguren, die zwischen dem Budenheer und den Menschenmassen herumstolzierten, und warfen sich ins Getümmel. Mitten auf der Straße tanzten zwei Profipaare Salsa, die Augen der Mädels glänzten beim Zuschauen. Das Wetter war wunderbar, Urlaubsfeeling kam auf. Die „Flammen“ erwiesen sich als viele kleine Teelichter entlang der Ufermauern und an die Brücken montierte bunte Scheinwerfer.

Ob es wenigstens eine kleine Lichtshow geben würde bei Einbruch der Dunkelheit? Gespannt wartete die Menge, umsonst und vergebens. Wir hatten uns das Ganze doch etwas aufregender vorgestellt und entflohen der Menge ins Vogelbräu. Und siehe da, bald darauf trudelten plötzlich - ohne irgendeine Verabredung - die anderen ein, die wir längst aus den Augen verloren hatten. Wie Peter Riedel immer so schön sagt: „Die vom Freizeittreff brauchen sich nicht zu verabreden, die finden sich auch so immer wieder, wo’s was Gutes gibt.“