Baden Baden mit Spielcasino und Bäderviertel

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Was für ein herrlicher Frühlingstag. Aus allen Richtungen kamen Mitglieder in Fahrgemeinschaften und bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich 25 Leute morgens um halbelf auf den Stufen zum "schönsten Casino der Welt", wie Marlene Dietrich es nannte, schlenderten durch das prunkvolle Gebäude, ließen uns am Roulette-Tisch nieder und bekamen die Regeln erklärt. Anschließend schlenderten wir zur legendären Trinkhalle, dem Kurhaus, und den schönen, außergewöhnlichen und geschichtsträchtigen Gebäuden entlang der Lichtentaler Allee, die uns von Thomas Angelou gezeigt wurden.

In der Prager Stuben war das Nebenzimmer für uns gerichtet. Auch eine besondere Atmosphäre mit den vielen Musikinstrumenten, die von der Decke hängen. Auch das Essen war sehr lecker und für Baden-Badener Verhältnisse preiswert. Nach angeregtem Geplauder und Gelächter rafften wir uns auf zum weiteren Spaziergang - gar nicht so einfach nach dem reichhaltigen Menü - spazierten durchs Bäderviertel, erkletterten die Stufen zum Marktplatz und bewunderten die Stiftskirche, einen spätgotisch dominierten Sakralbau mit bemerkenswerter Ausstattung und eindrucksvoller Portalornamentik.

Inzwischen war es 16 Uhr und der offizielle Teil beendet. Die Straßencafes, die morgens noch so leer waren, platzten nun aus allen Nähten und die Straßen waren voll mit Spaziergängern, die den herrlichen Tag genossen.

"Was nun? Wer muss noch was erledigen? Wer hat noch Zeit für einen Kaffee?" Die Fahrgemeinschaften formierten sich neu und beendeten den Tag nach Zeit und Laune.