Brunch im Hopfenschlingel und Kasematten Rastatt

Gut 20 Leute versammelten sich im prallvollen Lokal, um sich am leckeren Büfett zu stärken. Wie üblich, viel Geplauder und viel Gelächter. Zwei Stunden später brachen wir auf zu den Kasematten. Schon ein eigentümliches Gefühl.
Die Weitläufigkeit der unterirdischen Anlage und die völlige Abgeschiedenheit von der Aussenwelt beeindrucken gleichermassen, und die Zeit vor 150 Jahren lebt ein kleines Stücken weit wieder auf, wenn man anhand von Schautafeln einen ersten Eindruck vom Ausmaß dieser einst so mächtigen Bundes- und Reichstagsfestung erhält.
Ungemütlich auch der anschließende Parcour durch die sogenannten Minengänge, die fast 150 Meter unter dem Glacis ins Land gehen. Dazu braucht man schon eine gewisse Geschicklichkeit, weil sie nur 1,50 Meter hoch sind. Die Phantasie wurde gefüttert durch die vielen Geschichten der Kasemattenführer über die wahren Begebenheiten in diesen Gängen und wenn man mans Tageslicht kommt, kann man nur dankbar sein, in der heutigen Zeit und in einem sicheren Land zu leben.







