Brunch und Sonderausstellung Wasser im Alltag

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Lebhaftes Geplauder an den Tischen. Man ließ es sich schmecken. Nach zwei Stunden brachen wir auf zur Ausstellung „Wasser im Alltag“. Ungefähr 20 Minuten waren wir unterwegs. Tat gut nach dem Essen und bei dem schönen milden Wetter, das an diesem ersten Novembertag herrschte.

Um 14.00 Uhr trafen wir ein. Gerade wurde die Ausstellung aufgeschlossen. Eine der Künstlerinnen, Waltraud Kniss, war da, offensichtlich erfreut über die große Gruppe, die den Weg zu der Ausstellung gefunden hatte, die im Wasser- und Brunnenmuseum läuft und auf die nirgends ein Schild hinwies. Schade, denn was die „Realisten“, ein Zusammenschluss von 6 Künstlern aus dem Raum Karlsruhe, zeigen, fanden wir wirklich sehenswert.

Hörenswert waren auch die Ausführungen von Waldtraud Kniss, einer älteren Dame, die unsere Fragen gern beantwortete. Zu schade, dass wir keinen Fotoapparat dabei hatten, ich hätte sie gern festgehalten, als sie mit kampfgeistblitzenden Augen von den Schwierigkeiten erzählte, auf die die "Malweiber" in den 70er Jahren stießen, die sie in einem Bild festgehalten hatte, ebenso wie die Schwierigkeiten, als Künstler in der Karlsruher Kunstszene anerkannt zu werden, die sie in ihrem Bild mit Colt verarbeitete.

"Mit Internet hab ich nichts zu tun", meinte sie, "aber es gibt eine Website, www.bbk-karlsruhe.de", auf denen Bilder von mir zu sehen sind. Die dürfen Sie veröffentlichen, ich erlaube Ihnen das."