Dynamikum Pirmasens

14 Leute on tour mit Rheinlandpfalz-Tickets. Draußen nieselte es, im Zug war die Stimmung gut. Gegen 12 Uhr trafen wir am Pirmasenser Bahnhof ein. Wo geht’s lang? Die Männer übernahmen die Führung und so marschierten wir in die Innenstadt, wo ein Fest mit vielen Buden aufgebaut war. Die Ausstellung im Schuhmuseum war geöffnet, wir bestaunten die Vielfalt der Schuhe – gekautes Kalbsleder, riesige mexikanische Gauchostiefel neben klitzekleinen strassbesetzten Badeschuhen eines orientalischen Harems oder neben  hohen Stelzenschuhe japanischer Freudenmädchen – wie kann man mit so was bloß laufen? Nicht aufregend, das Museum, aber nett anzugucken.

Draußen auf dem großen Platz lockten verführerische Bratwurstdüfte und die Gruppe zerstreute sich. Rechtzeitig zu unserer kleinen Führung im Dynamikum standen dann alle wieder erwartungsvoll bereit, ließen sich zeigen, welches Material am besten auf einer schiefen Ebene haftet, und dann drehten und schraubten und schaukelten wir uns durch die vielen Exponate, erfuhren, wie schnell Krokodile rennen können und wie unterschiedlich Seilzüge wirken können. Der Spieltrieb war geweckt und konnte sich austoben. „Sowas habe ich noch nie gesehen“, stellte einer aus der Gruppe fest. „Eine gute Idee, eine alte Fabrik in dieses Dynamikum umzubauen. Zieht viele Leute an.“

So viel Action macht hungrig. Wir fanden eine urige Kneipe, in der wir uns gemütlich niederließen und den Hunger stillten. Und dann wars schon wieder Zeit, in den warmen Zug zu steigen und nach Hause zu fahren, während sich draußen die Dämmerung über die Landschaft senkte. „Ein interessanter Ausflug“, so das Fazit. „Wieder was neues gesehen, wozu man sich alleine nie aufraffen würde“.

 

Und ne Mitgliederstimme dazu:

---- erst mal ne Mitgliederstimme:

Heute muss ich hier mal was schreiben - nämlich, dass der heutige Ausflug nach Pirmasens super gut war. Im Dynamikum konnte man nach Herzenslust experimentieren (vor allen Dingen schaukeln, grins).
Dir Monika ganz lieben Dank für diese Superidee.

Die "Krückenlady" Doris