Das gemütliche Lokal war heute für die Gruppe reserviert. Mit einem üppigen Vorspeisenbüfett, der „Mezze“ wurde sie im Ali Baba begrüßt. Hanna, der sympathische Wirt, erklärte stolz die einzelnen Gerichte. Schmeckt aber auch wirklich köstlich, die syrische Küche. Nachdem der erste Hunger gestillt war, trat die dancing raven woman zum ersten Mal auf. Ein exotischer Anblick mit ihrer ungewöhnlichen Kleidung und ihren Rastalocken. Mit ihrer warmen dunklen Stimme und ihrer lebendigen Art zog sie von Anfang an die Zuschauer in ihren Bann, als sie erotische, humorvolle Geschichten aus Afrika erzählte. Die Zuhörer hatten sichtlich ihre Freude daran.
Die Vorspeisen waren abgeräumt. Zeit für den orientalischen Hauptgang. Eigentlich waren die meisten Gäste schon vom leckeren Vorspeisenbüfett satt, aber trotzdem ließen sich alle von den Kötlichkeiten verlocken.
Zeit für den zweiten Auftritt. Die dancing raven woman erschien wieder, diesmal gekleidet in ein wunderschönes golden schimmerndes Bauchtanzkostüm, begrüßt mit viel Applaus. Als erstes zeigte sie einen tollen schwungvollen Tanz mit Tüchern, dann begeisterte sie ihre Zuschauer mit ihrer Geschmeidigkeit, ihrer Eleganz und ihrem tänzerischen Können, und der charmanten Art, wie sie einen Gast in ein englisches Gedicht einbezog. Man musste kein Englisch verstehen, um den beiden folgen zu können. Er spielte offensichtlich gerne mit und die Zuschauer hatten viel Spaß dabei.
Hanna servierte die Nachspeise – süßes Gebäck in mehreren Variationen. „Direkt aus Damaskus, was ganz Besonderes“, zeigte er stolz die Platte. Schmeckte wirklich gut.
Zeit für den dritten Auftritt. Begrüßt mit viel Applaus. Diesmal erschien sie als Clown, genannt Ali Barbara, unterwegs mit einem zerstreuten Professor, der ihr irgendwie abhanden gekommen war, und so holte sie sich einen weiteren Gast zu Hilfe, der den zerstreuten Professor meisterhaft mimte und offensichtlich ebenso viel Spaß an seiner Rolle hatte wie die Zuschauer.
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