Der Vorraum war voll, als wir uns mit knapp 30 Leuten versammelten. „So viele Besucher auf einmal kommen selten hierher,“ lachte Friedemann Schäfer, der für uns mit viel Herz und Engagement eine interessante Führung gestaltete. Auf rund 1.600 qm Ausstellungsfläche wurde ein anhand hervorragender Werke führender Künstler, Kunsthandwerker und Designer ein Bogen vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart geschlagen.
Der historische Überblick begann mit einer der bedeutendsten Jugendstilsammlungen in Deutschland, weiter gings zu den Luxusprodukten des französischen Art Déco. Wir entdeckten auch Kleidungsstücke und Modeaccessoires, und bewunderten internationales Designgeschehen vom Funktionalismus bis hin zu aktuellen Designerzeugnissen. Nach einer Stunde hieß es: Ab nach draußen. Wir kletterten in die Straßenbahn und stiegen am Mühlburger Tor wieder aus, wo Friedemann Schäfer uns die Jugendstilbauten zeigte und uns auf viele Details hinwies, die einem sonst nicht ins Auge fallen. Die Temperaturen waren kalt, wie es sich für den Winter gehörte, so wärmten wir uns anschließend im Cafe Feller wieder auf, wo man für uns reserviert hatte, obwohl Hochbetrieb war, und wir noch einen lebhaften Nachmittag verbrachten.
„Das erste Event in diesem Jahr war mal wieder ein voller Erfolg“, lachte eine aus der Gruppe. „Ich freu mich schon auf all das, was noch kommt.“ |