Helen-and-the-poor-boys im Cafe Emaille
Fast 30 Leute kamen trotz des herrlichen Sommerwetters, als 'Helen-and-the-poor-bays' spielte. Geschnatter und Gelächter an allen Tischen. Ein Stuhl nach dem anderen wurde dazugestellt und man rückte zusammen. Wir hatten genügend Zeit, um uns den großen Portionen zum kleinen Preis ausgiebig zu widmen, und uns mit den Neuen zu unterhalten, während die Band ihren Soundcheck machte. Um 21 Uhr ging's los mit der heißen Party. Zwischen den Tischen wurde heftig getanzt, ein Stuhl nach dem anderen zur Seite geschoben, weil es keine Tanzfläche gab. Die Bedienungen hatten alle Hände voll zu tun, sich mit ihren voll beladenen Tabletts durchzuschlängeln.
„Ich hab schon ewig nicht mehr getanzt“, strahlte eine Frau in den Fünfzigern mich mit leuchtenden Augen an, „aber bei der Musik kann man doch nicht einfach ruhig sitzen bleiben.“ So ging's offensichtlich den anderen auch, es wurde gerockt und getwistet – ist wie beim Fahrradfahren, wer’s einmal konnte, der verlernt’s nicht mehr. ‚Helen and the poor boys“ machten Klasse Musik und verstanden es wirklich, ihr Publikum anzuheizen und mitzureißen. Beim letzten Set tobte der Saal, als die Bedienungen und die Chefin zusammen mit der Sängerin Helen auf der Theke tanzten.







