Kampf der Geschlechter - Roland Maier
Ein Mann, ein Mikro, drei Stunden Zuhören und Lachen, Grinsen und Kopfnicken. Es wurde wahrlich nicht langweilig, als der Kabarettist Roland Maier über die Unterschiede zwischen Männern und Frauen sprach. Es gab viel zu lachen, weil man sich in so vielen Dingen wieder erkannte: Das schwarze Bermudadreieck, das in so vielen Damenhandtaschen herrscht (in denen sich alle möglichen Dinge befinden, bloß nicht der Schlüssel, den man gerade braucht oder das Flugticket, wenn man vorne am Schalter steht). Der kritische Blick, mit dem Frauen nicht sonderlich modebewusste Männer mustern (du willst doch nicht etwa das rote Hemd zum grünen Jackett anziehen???). Das Dilemma der Männer, wenn Romantik erwartet wird, wo sie die Dinge analytisch sehen - wenn sie vom Sonnenuntergang schwärmt und er Spektralfarben registriert. Szenen beim Einkaufen oder beim Autofahren, bei der Weinauswahl oder auf Geschäftsreisen.
Das Stück war schön. Die Pfälzer Kleinkunstbühne auch. Wirklich ein Schmuckstück, diese liebevoll restaurierte Scheune mit ihrem leckeren Essen und dem süffigen Weinschorle zu Pfälzer Preisen, die die zahlreich angereisten Karlsruher Mitglieder entzückten.
Schön war auch, dass sich Roland Maier trotz des anstrengenden Programms noch wie versprochen anschließend zu uns an den Tisch setzte und erzählte, wie ein solches Programm zu Stande kommt, wo er die Ideen hernimmt und umsetzt. Einfach interessant, einen Künstler anschließend "backstage" zu erleben.







