Kleiner Workshop zur Formulierung von Kontaktanzeigen
Ein spannendes Thema. Wir begannen mit einer kleinen Einführung in die Unterschiede zwischen Sach- und Gefühlstypen. Dann setzten wir uns in Dreiergruppen zusammen. Jeweils zwei versuchten, einen aus der Gruppe in diese Kategorie einzuordnen und sich gegenseitig ein paar Stichpunkte aufzuschreiben, wie man sich gegenseitig wahrnahm. „Denkt dran. Bei einem Blind Date habt Ihr nicht viel Zeit, Euch zu präsentieren. Da entscheiden wenige Sekunden über Sympathie oder Antipathie.“
Spannend, welche Erkenntnisse sich in der kurzen Zeit ergaben. Jeder nahm seine Stichworte und setzte sie um in einen Anzeigenentwurf, die wir nacheinander in der großen Gruppe besprachen und ausfeilten. „Achtet drauf, dass Ihr Euch der Wahrheit gemäß beschreibt. Eine Anzeige ist nichts anderes als eine Bewerbung. Wenn Ihr die falsche Qualifikation mitbringt oder Euch falsch beschreibt, gibt’s nur Frust. Überlegt auch gut, welchen Nickname ihr wählt, auch der ist sehr aussagekräftig. Und vergesst nicht, reinzuschreiben, ob Ihr Mann oder Frau seid. Das kann man nämlich in etlichen Anzeigentexten nicht erkennen.“
Die Entwürfe, die dabei herauskamen, waren wirklich schön und passend. Wie eine Teilnehmerin es formulierte: „Das war ein richtig interessanter, lustiger, intimer und lehrreicher Nachmittag. Professionelle Hilfe für ein wichtiges Alltagsthema. Und so kurzweilig, dass man das gern vertiefen könnte...“







