Nagold-Radtour
Ein Bericht von Heike: "Für mich und meinen Sohnemann war es eine Jungfernfahrt in zweierlei Hinsicht: Die erste Fahrt mit meinem niegelnagel-neuen Rad und die erste Radtour mit dem Freizeittreff. Wir hatten uns im Vorfeld schon riesig gefreut, da unsere letzte Radtour schon 2 Jahre her war ... hoffentlich wurden wir nicht enttäuscht, dieser Gedanke huschte am Sonntag kurz an mir vorbei. Dieser Tag sollte uns eines Besseren belehren.
Wir trafen uns kurz vor 9 am Südeingang des Hbf Krlh, einer nachdem anderen gesellte sich hinzu. Wir beschnupperten uns und warteten geduldig auf Karl-Heinz, und warteten und warteten ..... bis 10 nach 9 ... als Karl - Heinz mit Claudia doch etwas hektisch auftauchten und uns ganz schnell zum richtigen Bahngleis scheuchten. (Ehrlich Claudia, die Kaffee-Spritzer waren kaum zu sehn :-))
Wir nahmen den Fahrrad-Waggon in Beschlag und füllten ihn mit 13 Fahrrädern .... und schon gings Richtung Pforzheim. In Pforzheim hatte Patrick schon seine erste Aufgabe ... er sauste mit seinem Fahrrad voraus um den Kulturzug Richtung Nagold zu "blockieren" damit wir andern gemütlich unsere Räder zum gegenüber liegenden Gleis bringen konnten. Im Kulturzug wurde es dann so richtig kuschelig/eng sowohl für die Räder als auch für uns ... es gab nur einen Wagen und viele Freizeit-Radler mit dem gleichen Ziel.
Nach einer knappen Stunde Fahrt erreichten wir Nagold und entschieden uns zu Beginn für eine Kaffeepause, da einzelne von uns doch noch unter Koffeinmangel litten. Wir fanden auch bald eine lauschiges Plätzchen am Rande eines Strassenfestes wo wir uns den Milchkaffee, den Latte bzw. das erste Eis schmecken ließen.
Kurz bevor es dann wirklich losging, fiel leider Marlene's Fahrrad um und der leckere trockene Rotwein verströmte seinen Duft ... und so war der Rotwein dann doch "trockener" als er hätte sein sollte.
In lockerer, gutgelaunten Stimmung begaben wir uns auf die Räder und fuhren einen wunderschönen Radweg. Beim Lachen und Plaudern verflog die Zeit und wenn nicht in regelmäßigen Abständen die Frage ertönte "Wann rgillen wir denn ?" hätten wir doch glatt vergessen eine Pause zu machen. Karl-Heinz hatte ein ganz besonders schönes Plätzchen ausgesucht, direkt an der Nagold ... dort konnten wir unser Lager aufschlagen. Gleich wurden die Einmal-Grills entzündet und die Steaks und Würstchen ausgepackt. Unterdessen planschten die Jungs im rauschenden Fluss und zeigten uns Mädelz, dass sie echte Männer waren, die kaltes Wasser nicht scheuen :-)).
Nachdem wir dann alle ausgiebig relaxed hatten, machten wir uns weiter auf den Weg. Unterbrochen von einer kleinen Rast, bei der wir nochmal unsere Kehlen benetzen konnten erreichten wir Pforzheim kurz vor 19°°.
Die Rückfahrt nach Karlsruhe gestaltete sich dann als Höhepunkt nochmal recht chaotisch, da die Bundesbahn den ungeheueren Ansturm von Wochenend-Radlern wohl nicht gewachsen war. Wir mussten uns in 3 unterschiedlichen Wagen verteilen und ich trug mich schon mit dem Gedanken die letzten 30 Km nach Karlsruhe auch noch mit dem Rad zu fahren - aber zu guter Letzt passten wir doch noch alle in den Zug, der dann mit etwas Verspätung losfuhr.
In Karlsruhe beschlossen wir diesen perfekten Tag in etwas kleinerer Runde im "Kühlen Krug". Kurz vor 22°° blieb meinem Sohn und mir nur noch der Sprung unter die Dusche und dann ins Bett - um von der nächsten Radtour mit dem Freizeittreff zu träumen :-))







