Orientalische Weihnachten

Orientalische Weihnachten.Gedeckte Tische. Fröhliche Gesichter. Gegen 19.30 Uhr waren alle da in dem gemütlichen kleinen Lokal mit Wohnzimmeratmosphäre, das uns heute ganz allein gehörte. Ein paar Weihnachtsgedichte,und dann servierte Hanna uns ein wahrhaft köstliches Essen. „Eine Klasse Idee, heute hierherzugehen“, so die einhellige Meinung. Hanna, der Wirt, nahm sich noch etwas Zeit, um uns von den Bräuchen in seiner syrischen Heimat zu erzählen. „Wir leben alle friedlich zusammen. Moslems gratulieren den Christen zu ihren Feiertagen, und die Christen gehen zu den Moslems und gratulieren ihnen.“ Für jeden Gast hatten  Hanna und ich ein Päckchen vorbereitet, das wir nun verteilten. Darin befand sich eine Dose mit einem edlen Gewürz, das Hanna uns spendiert hatte. „7 Gewürze, das war auch am Hauptgericht dran. Man kann das hier nicht kaufen.“ Drei Süßigkeiten für jeden waren auch noch drin. „Das verschenkt man bei uns. Als Symbol für die Dreifaltigkeit, die sich auf dem Plätzchenteller vereinen.“

 

Drei Stunden gingen unglaublich schnell vorbei, dann hieß es: Wer geht mit in die Kirche um 23 Uhr? Dort gab’s rockige Töne und meditative Klänge mit der Band Wolfgang Abendschön & Akzente. Ein friedlicher Ausklang eines schönen Abends.