Porsche-Museum mit dem BW-Ticket

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Schon ne tolle Sache, dieses BW-Ticket, mit dem man seine Umgebung wahrhaft preiswert „erfahren“ kann. Mit 15 neugierigen Leuten waren wir unterwegs, um das Porsche-Museum zu besichtigen. Eine wahrhaft kühne Architektur, die der Statik zu trotzen scheint, mit einem sich nach oben verbreiternden Treppenhaus, um Dynamik zu demonstrieren. Innen sehr reduziert, ganz in Weiß gehalten, so dass die ebenso kühnen Autos für sich wirken. Bei einer Führung folgten wir dem jungen Mann, der uns mit Begeisterung das Museum zeigte und die vielen Exponate erklärte: Zum Beispiel den Nachbau ganz in Aluminium vom ersten Modell, von dem es nur 3 Stück gab, den Ur-Porsche 358, der aussieht wie ein VW-Käfer, aber doch ein Porsche ist, der Feuerwehrwagen, der jahrzehntelang Dienste leistete, der berühmte 911er, die Rennsau, die Vitrine mit 150 Pokalen wirkungsvoll in Szene gesetzt.

Eine einzigartige Erfolgsgeschichte in Deutschland. Begonnen mit Visionen und Träumen eines jungen Mannes, Ferdinand Porsche, der sich  gegen den Willen seines Vaters durchsetzte, und weitergeführt von seinem Sohn Ferry, als Ferdinand Porsche in Kriegsgefangenschaft geriet. Eine Stunde lang folgten wir dem jungen Mann durch die Ausstellung, betrachteten die Modelle, hörten den Erklärungen und Anekdoten zu, stellten uns unter die Soundduschen mit den verschiedenen Motorengeräuschen und bekamen einen kleinen Einblick in die Porsche-Welt.

Danach bummelten wir durch Stuttgarts Einkaufsstraßen, ließen uns nieder zu einem leckeren Abendessen, schlenderten an berühmten Gebäuden vorbei durch schöne Parkanlagen, genossen die letzten Sonnenstrahlen und versammelten uns wieder im Zug. „Mal wieder ein schöner runder Tag,, so das Fazit. „Alleine wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dahinzugehen, aber es war interessant, das Museum anzuschauen und anschließend noch durch die Stadt zu bummeln. Wie ein kleiner Urlaubstag.“