Städtetour nach Luzern

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Pünktlich und erwartungsvoll stand die große Meute an der Europahalle, stürmte den Bus und packte den Proviant aus. Ich verteilte Faltblätter mit Fotos, die Luzern in der Sonne zeigten, verhieß doch der Wetterbericht Dauerregen an diesem Feiertag. Doch wie sich zeigte, hatte der Wettergott doch noch Nachsicht mit uns.

Wie üblich gabs lebhaftes Geplauder und die lange Fahrt ging schnell vorbei. Nach einer ausgiebigen frühen Mittagspause in einer Raststätte kamen wir in Luzern an und sammelten unsere Stadtführerin ein. Der Regen ließ sich Zeit bis zum Ende der Führung - so lugte doch manches Mal die Sonne hervor und beschien das imposante Löwendenkmal, das wir als erstes besuchten, spiegelte sich zaghaft im Vierwaldstätter See, beleuchtete die üppige Blütenpracht an der romantischen Kapellbrücke, der ältesten und mit über 200 Metern zweitlängsten überdachten Holzbrücke Europas und den Gemälden im Giebel, die wichtige Szenen der Schweizer Geschichte zeigen und ließ manchmal auch die weiß verzuckerten Berge glitzern, die im Hintergrund aufragten.

Warm war’s nicht, so ließen wir uns dankbar in der warmen Jesuitenkirche nieder, bewunderten die Malereien, lauschten andächtig den Erläuterungen unserer Führerin, folgten ihr noch ein Weilchen durch die malerische Innenstadt, doch als der Himmel die Schleusen öffnete, bedankten wir uns, stoben grüppchenweise auseinander und wärmten uns in der Kneipe. Anschließend gabs noch Gelegenheit, durch die Altstadt und am Ufer entlang zu schlendern, vorbei an den Schiffen, aufs Wasser hinauszuschauen und vom Urlaub zu träumen.

Immer wieder begegneten uns bekannte Gesichter, lockten mit leckerer Schweizer Schokolade, mhhmmmm, noch ein Kaffee, dann wars Zeit für einen letzten Abschiedsblick auf die schöne Stadt, das Wasser, die verzuckerten Berggipfel. Der Bus stand bereit, viele zufriedene Gesichter sahen mir entgegen. „Zwar eine lange Ausfahrt, aber trotzdem ein schöner Ausflug“, so die