Stadtführung mit dem BÄRBELE in Freiburg

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Teures Benzin? In Zukunft nutzen wir öfter das BW-Ticket, haben wir beschlossen. Heute klappte alles wunderbar, die 27 Freizeit-Treffler hatten ihren Sitzplatz und los ging die Fahrt.

In Freiburg empfing uns strahlender Sonnenschein, gemütlich marschierten wir in die Stadt, vorbei an idyllischen Plätzen und Straßen, verteilten uns auf verschiedene Lokale, saßen unter schattigen Bäumen und schauten dem Bächle zu mit dem steinernen Krokodil darin.


Zwei Stunden Zeit hatten wir. Nach einem gemütlichen Mittagessen versammelten sich alle wieder am Schwabentor, das "Bärbel" in ihrer Tracht mit Bollenhut begrüßte uns fröhlich, erzählte uns von ihrer bevorstehenden Hochzeit, klärte uns auf, dass ledige Mädchen Hüte mit roten Bollen trugen, während verheiratete Hüte mit schwarzen Bollen hatten (praktisch, nicht wahr, da wusste man doch gleich Bescheid) , deklamierte ein nettes Gedicht über das Schwabentor, zeigte uns die eingelassenen Wappen auf der Straße und bog auch gleich ab mit uns in das älteste Gasthaus, den Bären.
Ab gings in das alte ehrwürdige Kellergewölbe. Sektgläser standen für uns bereit, während einer aus unserer Runde in Erinnerungen schwelgte: "Das war früher eine Disco. Hier haben wir viel gefeiert."


Weiter zogen wir durch die Konviktstraße, während "Bärbele" die Bauten erklärte, ebenso wie ihre züchtige Tracht. Zwischendurch lud sie uns ein zu einem kleinen Mitmachtheater. So fand ich mich plötzlich - mit dem Bollenhut dekoriert - mit dem "Überraschungsgast" Peter  Walzer tanzend auf der Straße wieder, während Touristen eifrig fotografierten und die Mitglieder ein mir unbekanntes Lied vom Schwarzwaldmädel sangen.


Weiter gings zum Münster, vorbei an idyllischen Ecken und Straßen. Die zwei Stunden flogen schnell vorbei, die Restaurants waren voll, Urlaubsatmosphäre herrschte, in einem Gasthaus waren Tische für uns reserviert, an jedem Platz ein kleiner Bollenhut oder eine Mini-Schwarzwälder Torte aus Marzipan. Wer wollte, bekam Wein und einen Schnaps, dazu einen kleinen Schwarzwälder-Schinken-Teller. Das "Bärbele", eine Schauspielerin, die die Führung nett gemacht hatte,  verabschiedete sich von uns. Für uns wars auch Zeit, zurückzugehen.


Der Bahnsteig war knallvoll, aber fast alle Mitglieder ergatterten einen Sitzplatz, planten schon die nächsten Events oder hingen müde in den Sitzen. Obwohl ein unbeschreibliches Gewusel auf den Bahnsteigen herrschte, klappte das Umsteigen wunderbar und bald kamen nach einem schönen Urlaubstag müde, aber zufrieden, in Karlsruhe an, bereit für eine neue Arbeitswoche und die nächsten schönen Events.
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