Stadtwerkelauf

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Voll wars. Von allen Seiten strömten Laufwillige zum Platz, holten ihre Unterlagen, banden das "Lätzchen" um und befestigten kleine Meßgeräte an den Schuhen. Noch eine Banane zur Stärkung, noch ein Glas Wasser. "Jetzt trinke ich nichts mehr", meinte Matthias, unser Marathonläufer. "Unpraktisch, wenn man unterwegs auf die Toilette muss."

Kurz vor halbsechs begann das Aufwärmtraining. Zeit wars, eine Position zu suchen. Da inzwischen jeder eine individuelle Zeitmessung hatte, war das Drängen in die erste Reihe nicht mehr nötig. Der Startschuss fiel, wir liefen los. Die Sonne schien, die Streckenposten zeigten den Weg. Die Wege der Walker und Jogger kreuzten sich, bald kamen die ersten Jogger zurück. Der Ehrgeiz packte mich, und die Lust, noch ein paar Leute zu überholen. Freude über jede Marke, wenn wieder ein Kilometer geschafft war. Klatschende Streckenposten unterwegs, die uns anfeuerten. Bei Kilometer 4 erfrischendes Wasser, neben mir keuchten Jogger vorbei, die Straße in Sicht, bald auch die Ziellinie. Stolz liefen wir fast zur gleichen Zeit ein, Ulla und Gudrun strahlend Hand in Hand, welch süßes Bild. Stolz waren wir. Nächstes Jahr kommen wir wieder.