Straßburg mit der Kunsthistorikerin

Bei Sonnenschein fuhren wir mit dem Zug nach Straßburg. Urlaubsatmosphäre. Einfach anders als bei uns. Schön. Großer Flohmarkt unterwegs zum Münster. Einladende Straßencafes. Horden von Touristen waren unterwegs.

Unsere sympathische und sachkundige Führerin, eine Kunsthistorikerin, zeigte uns anhand von Plänen, wie sich der Bau des Münsters innerhalb der Jahrhunderte entwickelte, sorgte dafür, dass wir rechtzeitig zur Präsentation der Astronomischen Uhr im Münster standen, erklärte uns anschaulich die Außenfassade mit der Bedeutung der Figuren, ließ uns Zeit für ein ausgedehntes Mittagessen, bei dem wir uns grüppchenweise verstreuten, nahm uns anschließend mit auf einen wirklich interessanten Museumsgang durch die Jahrhunderte, eine schöne Oase der Stille, verschont von den Touristenströmen.

Weiter gings zur Schifffahrt auf der Ill, durch die Schleusen im alten Gerberviertel, unter vielen Brücken vorbei an malerischen historischen Gebäuden. Sehr romantisch und stimmungsvoll. Mit dem Besuch der Thomas-Kirche, in der schon Mozart gespielt hatte, beendeten wir unser Besichtigungsprogramm. Die Grüppchen zerstreuten sich wieder, wir machten uns auf die Suche anch einem schönen Cafe und ließen uns von den Köstlichkeiten verführen. Hmmm, der Pflaumenkuchen war aber auch wirklich lecker. Pünktlich um 19 Uhr fanden sich alle wieder am Bahnhof ein, müde und zufrieden nach einem schönen Urlaubstag.