Tagebuch

In unserem Tagebuch halten wir die schönsten Erinnerungen vergangener Aktionen wach. Im internen Bereich, der nur unseren Mitgliedern zugänglich ist, findet man zudem Hunderte von Fotos von unseren Events. Es ist immer wieder toll zu sehen, was wir zusammen schon alles erlebt haben.

Die schönsten Erinnerungen


Völklinger Hütte und Abschluss in der NACHTIGALL in Oberschlettenbach

Weltkulturerbe und Weinstubenromantik: 30 Leute kletterten in den Bus. Wie immer eine fröhliche Stimmung im Bus mit Sekt. Der morgendliche Regen hörte auf. Pünktlich zu unserer Picknickpause schien die Sonne. Unglaublich, welche Köstlichkeiten da zum Vorschein kamen und was da alles in Minutenschnelle auf den Tischen ausgebreitet wurde. Sehr lecker.

Weiter gings zur Völklinger Hütte, die zu den derzeit 33 Weltkulturerbestätten gehört und viele Superlative verkörpert: gigantisch große Maschinen, eine nie zuvor gesehene Welt aus Eisen und Stahl, Meilensteine der Hochtechnologie des 19. und 20. Jahrhunderts auf engstem Raum und Symbol des modernen Europas. Einer unserer Ingenieur staunte:  „Ich hab während meiner Arbeit schon viele Industrieanlagen gesehen, aber eine solch große und beeindruckende Stätte ist mir noch nie begegnet“. 

Wir erkundeten das Hüttenwerk in einer anderthalbstündigen informativen Führung, sahen die Hängebahnen, Förderbänder und Aufzüge bekamen einen kleinen Einblick in die große Herausforderung in einem Hüttenwerk, in dem unvorstellbare Mengen von Material und Rohstoffen bewegt werden müssen. Anschließend teilte sich die Gruppe, man traf sich wieder im Ferrodrom , schlenderte durch die toll gemachte Ausstellung, begegnete sich wieder bei den spannenden Übungen zum Thema Gehirn, bei dem man z..B. das räumliche Sehen überprüfen konnte, oder mit einem Roller fahren, dessen Lenker seitenverkehrt eingestellt war, oder mit einer speziellen Brille plötzlich vertauschte Füße hatte und damit auf einer Linie entlangbalancieren sollte.

Während die einen schon draußen in der Sonne beim Kaffee saßen, erkundeten die anderen die Ausstellungen und waren fasziniert. „Schade, hier hätte man viel mehr Zeit verbringen können“, so ihr Fazit.  Aber der Abend hatte ja auch Schönes bereit. So kletterten wir wieder in den Bus und zwei Stunden später erreichten wir eine wunderschöne Weinstube in Oberschlettenbach, die Nachtigall. Wirklich was Besonderes.

Wir wurden schon erwartet, der Chef des Hauses hatte bereits ein Büfett für uns aufgebaut, stand am WOK und zauberte eine Köstlichkeit nach der anderen für uns, das alle in seiner Vielfalt begeisterte. „Das hätte ich hier wirklich nicht erwartet“, meinte ein Jurist. „Ich hatte mich auf Pfälzer Schlachtplatte eingestellt und war sehr angenehm überrascht.“

Auch das Ambiente war etwas Besonderes. „Ein Juwel. Hier komme ich ganz bestimmt mit Gästen wieder her.“
Gegen 21 Uhr brachen wir auf, nachdem der „singende Hirsch“ uns noch ein Abschiedsständchen gebracht hatte, fuhren in einen schönen Sonnenuntergang hinein und waren uns einig: Das war mal wieder ein schöner Tag. Ein Erlebnis, das man alleine doch  nie machen würde.