Tagebuch

In unserem Tagebuch halten wir die schönsten Erinnerungen vergangener Aktionen wach. Im internen Bereich, der nur unseren Mitgliedern zugänglich ist, findet man zudem Hunderte von Fotos von unseren Events. Es ist immer wieder toll zu sehen, was wir zusammen schon alles erlebt haben.

Die schönsten Erinnerungen


Wochenende mit Rittermahl

Absagen oder nicht? Schneechaos war gemeldet fürs Wochenende. Tief Daisy im Anmarsch. Doch planmäßig fuhren wir los. Alle hatten eine Menge Proviant dabei für den Notfalll, doch der trat nicht ein. Die Straßen waren geräumt, fast kein Auto unterwegs, und so fuhren wir durch die idyllische Schneelandschaft und kamen superpünktlich im Herzen der Oberschwäbischen Barockstraße im Klosterstädtchen Bad Schussenried an.

Einchecken im gemütlichen Hotel. Dann zogen wir grüppchenweise los, erkundeten und umrundeten das berühmte Kloster im Schnee, wärmten uns im Cafe auf, und bestaunten dann in einer Führung Hunderte von Bierkrügen – von schön bis scheußlich, bunt bemalt oder aus Elfenbein geschnitzt, für Kinder, Damen und Männer. Unter dem Motto „Trinkkultur aus 5 Jahrhunderten“ öffnete sich uns die Welt des Biertrinkens in einer Sammlung mit über 1.000 historischen Bierkrügen. Sogar „Damen-Bierkränzchen“ gab’s – das wäre doch auch  mal eine Eventidee für uns.

Danach fanden wir uns ein im romantisch beleuchteten Schlosshof, wo dampfende Glühweinkessel auf uns warteten, Fackeln ausgeteilt wurden und die riesige Gruppe mit ihren brennenden Lichtern eine kleine Wanderung durch einen verschneiten Park machte.

Im Rittersaal stand schon alles bereit. Zuerst wurden die Hände in Rosenwasser gewaschen, alle bekamen ein dekoratives Lätzchen umgehängt, wir hatten eine Menge Spaß mit der Bedienung Tine, die wahrhaft nicht auf den Mund gefallen war, wurden von einem Gaukler mit allerlei Späßen unterhalten, während das reichhaltige leckere Essen aufgetragen wurde, dekorativ angerichtet, mit Feuerwerk garniert. „Auf die Gesundheit“, der Trinkspruch erscholl des Öfteren lautstark. Die „Mägdelein“ wurden angehalten, die Männer bevorzugt zu bedienen und ihnen die Speisen zu reichen. Mit einer „Giftprobe“ wurde sichergestellt, dass mit dem Essen alles in Ordnung war. Danach wurde es heiß im Gewölbe, als ein Feuerschlucker seine Künste zeigte. Inzwischen war es spät, der Nachtwächter sang uns sein Lied zum Abschied. Der Bus brachte uns ins Hotel, wo die einen sich schnell ins Bett verzogen und die anderen im Bistro weiterfeierten.

Sonntags war das Hauptthema beim Frühstück: Wie ist das Wetter? Aus Norddeutschland gab’s Katastrophenmeldungen von Dörfern, die der Schnee von der Außenwelt abgeschnitten hatte, von Autofahrern, die aus 3 Meter hohen Schneewehen befreit werden mussten, und liegen gebliebenen Bussen. Die eigentlich geplante Besichtigung im Zeppelinmuseum sagten wir lieber ab und fuhren gleich nach Hause. Doch auch die Rückfahrt verlief problemlos, gegen 13 Uhr waren wir schon wieder in Karlsruhe und gönnten uns zum Abschluss einen schönen Schneespaziergang an der Alb entlang, wo Kinder und Erwachsene eine Menge Spaß am Schlittenfahren hatten.