Kulinarische Stadtführung in Karlsruhe - Kultur light

Warum nicht mal selbst eine „kulinarische Stadtführung – Kultur light“ für uns kreieren, in Verbindung mit Essen im verschiedenen Lokalen? Statt eine offizielle (teure) Stadtführung zu buchen und ein Einheitsmenü vorgesetzt zu bekommen?

Heute probierten wir die Idee aus. War ein voller Erfolg. So was machen wir ganz bestimmt wieder. Beim heutigen Spaziergang sahen wir viele Gebäude in der Stadtmitte und Straßen, die uns noch nicht aufgefallen waren, man schärfte den Blick, fand tolle Fotomotive. Vielen Dank an Diethard, unseren Fotografen, der sie festgehalten hat.

In der „Heiligen Sophie“, die extra für uns geöffnet hatte, gabs lecker angerichtete Tapas, freundliche Bedienung, eine schöne Atmosphäre. Eine Stunde verging wie im Flug, dann begann die „Kultur light“. Unsere Ansprechpartnerin Heike las eine amüsante Anekdote rund um den vergessenen Schirm im Marktplatz vor und ich erklärte die Route und die Punkte, die wir unterwegs sehen würden.

Wir kamen vorbei am Brunnen auf dem Stephansplatz, erfuhren, was es mit der Nixe und den empörten Gemeinderatsmitgliedern auf sich hat, schlenderten weiter zum Pirnz-Max-Palais, das 300 Jahre Stadtgeschichte zeigt. Lohnt sich, das mal genauer anzuschauen. Weiter gings zur Kunsthalle und bei dem herrlichen Frühlingswetter spazierten wir noch in den Schlosspark und freuten uns an der Blütenpracht auf den Beeten und den blühenden Bäumen. Einfach schön. Ich hatte für alle Sehenswürdigkeiten die wichtigsten Infos gesammelt und präsentierte sie unserer großen Gruppe. Natürlich konnte ich nicht ins Details gehen, ich bin ja keine Stadtführerin, aber diese Art Führung „Kultur light“ war sehr entspannend und gefiel allen Beteiligten sehr gut.

Zeit zum Mittagessen: Auf dem sonnenbeschienenen Ludwigsplatz fanden wir alle Platz, wurden freundlich bedient, genossen den Urlaubstag, das Essen, die fröhliche Runde. Ein perfekter erster Frühlingstag – wie ein Miniurlaub.

Weiter gings – erst mal mit dem schönen Jugendstilensemble in der Baischstraße – eine versteckte schöne Straße, die keiner kannte. Vorbei am Mühlburger Tor mit seinem Denkmal, bis hin zum Gutenbergplatz mit dem aufwendigen Krautkopfbrunnen und dem kleinen trinkwasserspendenden Pelikanbrunnen. Der beliebte Gutenbergplatz mit seinen vielen kleinen Lokalen und der ist als Gesamtensemble denkmalgeschützt. Ein schöner Schlusspunkt für unsere „kulinarische Stadtführung light“.

Wir bummelten durch die Sophienstraße, die auch viele schöne Häuserfronten und Ecken bietet, zurück zu unseren Autos. Die Gruppe trennte sich, ein paar fuhren nach Hause, ein paar gingen noch Eis essen und Kaffee trinken.

Fazit: Ein schöner entspannter Tag, bei dem wir alle bewusst Dinge wahrgenommen haben, an denen man sonst im Alltag achtlos vorbeiläuft. Wir werden weitere Routen suchen. Versprochen...

 

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